Die ganz Abgeklärten echauffieren sich mit der gebotenen Distanz und nicht ohne dabei möglichst herablassend zu sein, darüber, dass Ratingagenturen, nebst den allseits schuldigen Finanzmärkten, vom unbedarften Bürger verteufelt werden. Die drohen gerade den USA mit einer Abwertung. Obama steckt bis zu den Knien in der Scheiße, die ihm die Republikaner sozusagen liegengelassen haben.
Ich frage mich gerade, ob dieses Drohen der Ratingagenturen auch zu den Aufgaben dieser Leute in den immer tiefgrauen Anzügen gehört oder ob dabei nicht doch einseitige Parteinahme im Spiel ist.
Natürlich, Parteinahme für die Vernunft – sagen jedenfalls die einen. Sie schützen die Interessen der (Groß-) Anleger. Zu diesen gehören natürlich auch die deutsche Banken und Versicherungen. Institute also, denen wir unser Geld und unsere Lebensversicherung anvertrauen. Schon deshalb arbeiten die ganz und gar in unserem ureigensten Interesse. Diese Vernebelungstaktik wirkt. Unsere Politiker wiederholen das inzwischen. Ich bin überzeugt davon, dass sie das auch nur aus dem einen Grund tun, weil sie selbst keinen Plan haben – vielleicht auch in diesem Spiel noch nie hatten.
Ratingagenturen machen nur ihren Job. Das würde ich glauben, wenn sie es sich versagt hätten, der US-Regierung zu drohen. Das steht diesen Arschlöchern einfach nicht zu.











Es ist erschreckend, wieviel Macht von diesen Agenturen ausgeht. Daumen hoch, Daumen runter. Und schon wackelt eine ganze Volkswirtschaft. Und mehr. Beängstigend.
Wir wissen nicht, was das eigentlich für Leute sind und wessen Geschäft sie machen. Sicher sind es nicht unsere Interessen, um die es geht. Es sind wie immer in diesem Spiel die Geldsäcke, denen diese Aktivitäten dienen.