An dieses Konzert, das unglaubliche 40 Jahre zurückliegt, erinnere ich mich gut. Viele der im Madison Square Garden gespielten Stücke sind legendär – wie die Musiker, die damals dabei waren.
Die Bilder, die durch die Medien gingen, reichten nicht einmal annähernd an das heran, was wir heute zu sehen bekommen – in Menge und “Qualität”.
Trotzdem hat sich mir die Not der Menschen von damals tief in mein Bewusstsein gegraben. Auch damals waren viele Millionen Menschen betroffen. Damals war es ein Krieg, der für das Leid der Menschen verantwortlich war – heute ist es eine langanhaltende Dürre - die schlimmste seit 60 Jahren. Wieder sind es vor allem die Kinder, die betroffen sind.
Inwieweit die zum Teil durch Spekulationen dramatisch gestiegenen Lebensmittelpreise einen Anteil an der Hungersnot haben, weiß ich nicht. Seltsamerweise wird darüber im Zusammenhang mit dieser Katastrophe nicht gesprochen, obwohl es vor nicht allzu langer Zeit Thema gewesen ist.
Für die Menschen macht das auch keinen Unterschied. Ich weiß nicht, wie groß die Spendenbereitschaft auf der Welt ist. Die Bilder werden die Menschen nicht unbeeindruckt lassen. Leider bemerkt man aber auch an sich selbst, dass die Wirkung selbst der schrecklichsten Bilder nicht mehr mit der zu vergleichen ist, die früher davon ausgegangen ist.
Das ist nur die eine Seite. Die andere ist, dass jeder, der sich beeindruckt zeigt und das auch sagt, Gefahr läuft, als Gutmensch betitelt zu werden. Und das ist, wie wir wissen, eine Schmähung, mit der ganz viele überhaupt nicht umgehen können.
Wisst ihr was? Scheißt drauf und spendet und schreibt in euren Blogs oder wo auch immer, was euch dazu einfällt. Vielleicht bringt es ein paar mehr Leute dazu, was zu tun und wenigstens ein bisschen Geld zu spenden. Und wenn es nur das Geld für eine CD oder ein Video ist. Vielleicht kommen ja ein paar Euro bei den Menschen in Somalia und Kenia an.
iTunes zeigt von morgen bis zum 2. August täglich ab 6:oo Uhr den damals im New Yorker Madison Square Garden aufgenommenen Film kostenlos. Vom Album-Preis von 19,99 Euro gehen laut iTunes 13,63 Euro an den George Harrsion Fund for UNICEF. Dabei sind Künstler wie Billy Preston, Eric Clapton ((war zu dieser Zeit heroinabhängig und wurde vor dem Konzert mit Methadon versorgt – Quelle)) (macht mit ist aber beim Album nicht namentlich erwähnt), Bob Dylan, Ringo Starr und Leon Russell.











