Der Mann erklärt das so schön, dass auch ich es verstehe. Aber eine Anmerkung kann ich mir dann auch nicht verkneifen. Wenn wir uns bei der Entwicklung immer am Vorjahr orientieren und wir doch gerade aus einem tiefen Tal der Tränen (genannt Welt-Wirtschaftskrise) herauskommen, ist es doch ganz normal, dass die Steigerungsraten nicht mehr so hoch sein können, wie sie unmittelbar nach dieser Krise gewesen sind.
Muss man angesichts dieses simplen Zusammenhanges gleich in Panik verfallen? Vielleicht verdunkelt sich die Stimmung (GFK – Index) ja auch aus taktischen Gründen. Die Arbeitnehmer fordern Teilhabe, die Unternehmen denken nicht im Traum daran. Den Gegendruck baut man auf, in dem man einfach mal auf die Kacke haut und das Wirtschaftswachstum für beendet erklärt. Schlimm genug – für die Arbeitgeber – dass der angebliche Fachkräftemangel von der Politik immer noch nicht im gewünschten Maße reflektiert wird. So muss man doch echt fürchten, dass man von den satten Gewinnen den Arbeitnehmern irgendwann auch mal was abgeben muss. Das ist sehr, sehr misslich.











