Prostitution in Deutschland: Wenn man Fehler macht, sollte man diese korrigieren

September 30, 2011 Keine Kommentare » | Dieser Artikel wurde 214 x aufgerufen.
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Als 2002 die rot-grüne Regierung die gesetzlichen Grundlagen für die Prostitution in Deutschland verändert hat, wurde ausführlich darüber berichtet.

Es ging um die Rechte der Frauen, die damit deutlich verbessert werden sollten. Ich kann mich an die Selbstbeweihräucherung der zuständigen Politiker noch ganz gut erinnern. Aber — wie das oft so ist: Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.

Nach dem gestrigen Panorama-Bericht haben sich die Verhältnisse in Deutschland sehr zum Nachteil der Prostituierten verändert. Dafür interessieren sich offenbar nicht viele, denn das Echo auf den TV-Bericht ist doch eher übersichtlich.

Wenn man ganz böse ist, könnte man dazu sagen: Wie auch bei anderen Dingen, haben die rot-grünen Reformen —jedenfalls für die Betroffenen— nur Schlechtes gebracht. Dass die Politik um diese negativen Entwicklung weiß und bisher noch immer nichts etwas dagegen getan hat, ist schlimm. Wenn man doch erkennt, dass beschlossene Maßnahmen sich ungewollt ins Gegenteil dessen verkehren, was eigentlich gewollt war, sollte man handeln und solche Gesetze schnellstens ändern. Rechtssicherheit ist zwar auch ein hohes Gut, aber zuerst geht es schließlich um direkt betroffene Menschen!

Wenn es nicht “nur” um Prostituierte ginge, sondern um die Interessen einer bedeutenden Lobby wäre längst etwas geschehen. Aber die Frauen haben ebenso wenig eine Lobby wie andere Gruppen in unserem Land, die durch lücken- und fehlerhafte Gesetze anhaltend benachteiligt werden.

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