Monatsarchiv: September 2011
Marcus Miller – Master of All Trades
Danke, Anne + Jimi
Diese Art von “zurückhaltendem” Bass überwältigt mich immer wieder aufs Neue. Laienhaft kann ich das nur so ausdrücken: Marcus Miller spielt den Bass wie eine Guitarre.
Soll man die NPD verbieten?
Schade, dass die Zahl der abgegebenen Stimmen (noch) so klein ist. Ich finde es gut, dass so wenige der Meinung sind, die NPD verbieten zu müssen. Ich bin der Meinung, dass unsere Demokratie mit solchen (bisher zum Glück immer nur vorübergehenden Erscheinungen) allein fertig werden sollte. Eben ganz ohne besondere Verbote. Sonst geben wir den Nazis noch Gelegenheit, sich in ihrer Wählerschaft als Märtyrer zu präsentieren. Und das will bestimmt keiner.
Umfrage bei Welt Online
Schäuble vs. Steinbrück
So beantwortet Schäuble (CDU) Steinbrücks (SPD) Zwischenruf in einer Bundestagssitzung:
Als Kanzlerkandidat müssen Sie sich noch bessere Manieren zulegen. Sonst wird das nichts.
Sagt der Mann, der sich so beschissen seinen eigenen Mitarbeitern gegenüber verhält.
Schlips ist Schicksal
Schlips ist Schicksal. von Josef Joffe, Zeit
Vielleicht tragen viele Männer deshalb keinen Schlips mehr, weil sie das Risiko vermeiden möchten, einer ganz bestimmten Gruppe von Managern zugerechnet zu werden.
Das sind noch Werte
In Deutschland ist ja in dieser Zeit viel davon die Rede, dass konservative Werte verloren gegangen wären. Ob die diese Werte meinen?
Das Schreiben ist des Bloggers Lust
Manche Diskussion im Web ficht mich nicht (mehr) an. Diese zum Beispiel nicht und die auch nicht.
Ich war schon so oft drauf und dran, den Blog einzustellen, dass ich mich diesbezüglich selbst schon nicht mehr ernst nehme. Es gibt weniger Kommentare und ja, ich persönlich glaube, dass der Social-Media-Hype darauf entscheidenden Einfluss nimmt.
Hier jedenfalls wird nicht viel kommentiert und die SM-Knöppe sind den Leser/innen auch die Mühe nicht wert.
Wat en Kawenzmann – und das auf dem Balkon


Golddrachen schrieb dazu bei Twitter: früher waren es die Kreuzritter und nun sind es die Kreuzspinnen
*Scherz*
Passt grade zum vorigen Artikel.
9/11: Rache mit biblischer Dimension
Die Zeitungen sind voll vom 11. September. Leider wird ein Aspekt kaum behandelt, der aber in meinen Augen unbedingt dazu gehört.
Werden Menschen je dazu imstande sein, Gewalt nicht mit Gegengewalt zu beantworten?
Kann man sagen, so wie ich es in diesen Tagen irgendwo las, dass die Menschen nach den Anschlägen der al-Qaida näher zusammengerückt seien? Vielleicht war es für einen kurzen Moment der Fall, als wir mit großem Entsetzen damals die Bilder im Fernsehen sahen. (weiterlesen …)
Ich finde, Westerwelle wäre gut beraten, zwischen der Türkei und Israel zu vermitteln
Die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und Israel befinden sich auf einem absoluten Tiefpunkt. Vielleicht will sich Recep Tayyip Erdoğan mit seiner aggressiven Politik den neuen Kräften im arabischen Raum empfehlen. Die Türkei hat sich viele Jahre lang eindeutig und pro-Israel positioniert. Vor Erdogan, also zu einer Zeit, in der die Säkularität der Türkei noch hochgehalten wurde.
Angesichts der zugespitzten Situation frage ich mich: Wo ist eigentlich Deutschland? Wo ist Westerwelle – unser Außenminister? Er zeigt sich besorgt. Das ist ein bisschen wenig – oder? Er könnte sich einen bewährten Außenminister unter den Arm packen (am besten wohl Hans-Dietrich Genscher) und vor Ort unseren Einfluss geltend machen. Oder haben wir den inzwischen schon nicht mehr? (weiterlesen …)
Im Nullkommanix zur Abmahnung
Seit gestern ist auf den SPD Abgeordnete Sebastian Edathy ein ordentlicher Shitstorm niedergegangen. Gut, Edathy ist Politiker und die haben ja bekanntlich eine Vorbildfunktion. Nicht wahr?
Warum es so ist, dass sich gerade im Internet viele Leute gern im Ton vergreifen, kann man nur vermuten. Viele denken ja, die gern genutzte und deshalb vehement verteidigte Anonymität könnte im Falle verbaler Entgleisungen vor Konsequenzen schützen.
Das kann bei Edathy natürlich nicht angenommen werden, weil er unter seiner Flagge (seinem Facebook-Profil) gepostet hat. Er beschimpfte einen Kritiker, der eigentlich nur ganz nett eine Frage gestellt hat. Nun, ich habe ich die Frage nicht lesen können. Und klar ist, ausfallend werden – das dürfen nur die anderen. Nämlich die, die anonym unterwegs sind.
Ich weiß das zwar auch, dass man dieses und jenes nicht tut, aber trotzdem übermannt mich manchmal der Ärger über die garstigen Worte, die mir im Lauf der Zeit so entgegen geschlagen sind. Vielleicht liegt die Bereitschaft, mal eben so richtig auf die Kacke zu hauen, auch ein bisschen an der Einsamkeit vor dem Bildschirm. (weiterlesen …)




