Technikfeindlichkeit kann überwunden werden

Oktober 22, 2011 5 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 288 x aufgerufen.
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Technikfeindlichkeit kann überwunden werden

Seit 4 Jahren besitze ich neben meinem Desktop-PC ein Notebook von Toshiba. Ein Smartphone habe ich inzwischen auch (das zweite sogar). Ohne Cloud käme ich wohl immer noch klar, was mich freilich nicht daran gehindert hat, mich bei verschiedensten kostenlosen Diensten anzumelden (DropBox, Memonic, Mediencenter von t-online, Skydrive von Microsoft – das sind nicht mal alle). Genutzt wird fast nichts davon. Verrückt, nicht?

Man gönnt sich ja sonst nichts. Längst habe ich einen 24″ TFT Monitor, meine Fotos bei Flickr, jede Menge Musik auf dem iPhone. Außerdem bin ich zufriedener Premium-Kunde bei Simfy. Natürlich gibt’s zur Nutzung auf dem iPhone eine passende App (mit der ich allerdings trotz einiger Updates immer noch unzufrieden bin!) Trotzdem – seit dem ich bei Simfy bin, habe ich bei iTunes nur eine einzige CD gekauft. Und das heißt bei mir was.

Ach ja, bei Apple (Cloud) habe ich mich auch eingemietet. Ehrensache – seit ich iPhone – Nutzer (neuerdings) mit iOS5 bin.

Davor hatte ich zu solchem Kram eine klar Meinung:

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  • Ein Notebook war für mich kein richtiger Rechner — eher ein Spielzeug. 
  • Ich sah sie bei Freunden und Kollegen und fragte mich, wozu soll ich mir ein Smartphone zulegen, wenn ich doch damit “nur” telefonieren will? 
  • Wenn mein PC über ausreichend Speicherplatz (intern und extern) verfügt, wozu brauche ich die Cloud? Von Sicherheitsaspekten jetzt mal ganz abgesehen.

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Eigene Überzeugungen und das Nutzungsverhalten moderner Kommunikationstechnik ändern sich – heute wohl viel schneller, als jemals zuvor in der Geschichte der Menschen. Manche Verhaltensänderungen sind ja eigentlich auch gar nicht so gravierend, wie manche uns das weismachen wollen. Jedenfalls, wenn man schnell und überzeugend ihren Mehrwert erkennt.

Ich nehme neuerdings statt der Zeitung mein Smartphone mit aufs Klo. Da kann ich Zeitung lesen und dabei Musik hören – egal, in welchem Badezimmer ich mich gerade befinde. Vorausgesetzt natürlich, die Netzleistung meines Providers lässt es zu. Twittern oder Google Plussen vom Klo hat ja auch was. :-) Das von mir als gering eingeschätzte Risiko, dass mir das iPhone in einem unaufmerksamen Moment mal aus der Hand rutscht und in der Kloschüssel ertrinkt ist mir auch bewusst. Deshalb bin mit dem Ding auch ziemlich heikel. Fragt meine Frau!

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Der Akku meines Smartphones hält nicht lange durch. Klar, dass das auch an der einen oder anderen Einstellung liegt. Da sag ich allerdings auch klipp und klar: Entweder man hat ein iPhone oder man hat kein iPhone. Kenn ich den Satz nicht irgendwo her? Also — entweder man hängt an der “Nadel” oder nicht. Es bleibt also alles an. Das Display wird nicht verdunkelt und die Bluetooth – Verbindung nicht abgeschaltet.

Wenn ich am Schreibtisch sitze, lädt der Akku über die USB-Schnittstelle auf. Blöd ist, dass mein Notebook da nicht mitspielt. Sobald der Synchronisierungsvorgang startet, schaltet sich das Notebook automatisch aus. Sehr unpraktisch! Das ist scheinbar eine Krankheit meines Toshiba-Notebooks – hab’ ich irgendwo gelesen.

Dieses Ding würde ich mir sowieso nie wieder kaufen. Als gerade die Garantiezeit abgelaufen war (bei Akkus nach 6 Monaten!), hatte dieser bereits seinen Geist aufgegeben. Leider zeigte sich erst später, dass die Fehlfunktion gar nicht auf den Akku zurückzuführen war – obwohl alles darauf hindeutete. Ich hätte das Notebook in Reparatur geben müssen.

Scheiß Technik! Kommt es mir nur so vor, oder sind solche Termini nicht mehr en vogue?

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5 Kommentare

  1. Karin Jork 22. Oktober 2011 at 22:26 - Antworten

    Hallo Horst! Glückwunsch, dass man in deinem Alter noch so wandelfähig ist – und das meine ich wirklich ernst!

  2. Horst 23. Oktober 2011 at 10:01 - Antworten

    Karin Jork: man in deinem Alter

    Autsch! :-)

  3. JürgenHugo 23. Oktober 2011 at 11:28 - Antworten

    Nimm doch dein Notebook mit aufs Klo, dann wird das Sch***** noch viel schöner! Und es fällt nicht so leicht in die Schüssel.

    “Wichtige” Nachrichten vom iPhone kann dir deine Frau durch die Tür zurufen. :mrgreen:

  4. Horst 23. Oktober 2011 at 11:36 - Antworten

    Ach, das ist doch viel zu groß. Außerdem ist doch der Akku kaputt.

  5. Hannah 25. Januar 2012 at 12:24 - Antworten

    Ich habe seid ein paar Monaten ein Iphone4 und nun fängt schon der Homebutton an zu hacken. Finde das ziemlich nervig. Vor allem, wenn man bedenkt was ein iphone kostet. LG

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