Gibt es einen Baustopp für die Moschee in Köln-Ehrenfeld?

Oktober 26, 2011 3 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 184 x aufgerufen.
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Moschee Köln - netsonique @ Flickr

Moschee Köln – netsonique @ Flickr

Noch steht die neue Moschee in Ehrenfeld nicht. Wenn der sich anbahnende Rechtsstreit wirklich in Gang kommt, könnte die Fertigstellung noch eine Weile auf sich warten lassen.

Dem Verhältnis zwischen Muslimen und Deutschen (oder deutschen Christen?) wird der Streit nicht zuträglich sein. Schon in der Planungsphase war das Bauvorhaben umstritten. Jetzt streiten sich Bauherr (die türkische Ditib) und der preisgekrönte deutsche Architekt Paul Böhm über angebliche Baumängel, Terminverzüge und zu hohe Baukosten einerseits und bauliche Ansprüche andererseits.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die gesamte Spitze des Ditib ausgetauscht und damit eine engere Bindung an die türkische Regierungspartei (AKP von Ministerpräsident Erdogan) vorgenommen wurde. Für Böhm, der das Vertrauensverhältnis zur Ditib massiv gestört sieht, liegt der wahre Grund für den Streit darin, dass «der neue Ditib-Vorstand völlig andere Vorstellungen – nicht nur ästhetisch, sondern auch politisch und ideologisch» hat.

Allein diese Äußerung Böhms dürfte Wasser auf die Mühlen der Islamkritiker und Islamhasser sein, die in Deutschland immer stärkeren Zulauf finden.

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WDR
Welt Online
Kölner Stadt-Anzeiger[/darkgrey_box]

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3 Kommentare

  1. Björn 26. Oktober 2011 at 10:13 - Antworten

    Ich will nicht behaupten das irgendeine Nationalität besser ist als die andere aber das Türken ein anderes Rechtsverständnis haben und Sie sehr schwer vom Gegenteil zu überzeugen sind, daß ist doch wohl allgemein bekannt.
    Zumindest erleben kann man es jeden Tag…wenn man den hinschaut ;-)
    Traue niemals einem Türken…hat mir mal ein Türke gesagt ;-)

  2. Horst 27. Oktober 2011 at 12:50 - Antworten

    So pauschal würde ich es nicht sehen. Durch solche Beispiele werden allerdings Vorurteile zunehmen. Das ist schlecht!

  3. franz wanner 27. Oktober 2011 at 14:13 - Antworten

    und zusätzlich gilt, was “allgemein bekannt” ist, muss lange nicht richtig sein und ein “Beispiel” ist es auch nicht.

    Und die Aufforderung “hinzuschauen”, ist nur eine Behauptung andere seien blind.
    Aber immerhin eine niedliche Anekdote, die auf jedes Volk anwendbar ist. Vielleicht als verschmitztes Lob auf die eigene Cleverness?

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