Monatsarchiv: Oktober 2011
Schade für Gladys Mwachiti – “meinem” Star bei X-Faktor
Ich stinkstiefele gern gegen die privaten TV-Sender. Aber heute erlaube ich mir mal eine Ausnahme von der Regel und oute mich als Fan der zurzeit bei Vox laufenden X-Faktor-Staffel.
Till Brönner hat mich dazu verleitet. Seine Musik liebe ich sehr und am Anfang wollte ich einfach mal sehen, wie er sich im Rahmen dieser Casting-Show so gibt. Ich habe zwar nicht alle bisherigen Sendungen der Staffel ansehen können, aber die, die ich gesehen habe, haben mir ausgesprochen gut gefallen! (weiterlesen …)
Gibt es einen Baustopp für die Moschee in Köln-Ehrenfeld?
Moschee Köln – netsonique @ Flickr
Noch steht die neue Moschee in Ehrenfeld nicht. Wenn der sich anbahnende Rechtsstreit wirklich in Gang kommt, könnte die Fertigstellung noch eine Weile auf sich warten lassen.
Dem Verhältnis zwischen Muslimen und Deutschen (oder deutschen Christen?) wird der Streit nicht zuträglich sein. Schon in der Planungsphase war das Bauvorhaben umstritten. Jetzt streiten sich Bauherr (die türkische Ditib) und der preisgekrönte deutsche Architekt Paul Böhm über angebliche Baumängel, Terminverzüge und zu hohe Baukosten einerseits und bauliche Ansprüche andererseits. (weiterlesen …)
Zum Glück kein Referendum in Großbritannien?
Es ist doch grotesk, dass viele Politiker in Großbritannien nach der gestrigen Abstimmung im Unterhaus wohl froh darüber sind, dass es kein Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union geben wird. Die Briten gefallen sich darin, insbesondere die Politik der Eurozone massiv zu kritisieren. Das wiederum gefällt den Kontinental-Europäern erwartungsgemäß überhaupt nicht.
«Sie haben eine gute Chance verpasst, den Mund zu halten. Es macht uns krank, dass Sie uns dauernd kritisieren und uns sagen, was wir tun sollen. Sie sagen, Sie hassen den Euro und jetzt wollen Sie in unsere Sitzungen eingreifen». So wird der französische Staatspräsident N. Sarkozy zitiert. Diese “Grußworte” galten Premier Cameron. (weiterlesen …)
Virales Marketing hat eine unberechenbare Seite
Allzu viel ist ungesund. So sagt der Volksmund. Viele Kunden sind im Allgemeinen ja etwas Schönes. Um diese zu bekommen machen viele Unternehmen Werbung. Auch via Facebook. Da ist -manchmal jedenfalls- der Erfolg programmiert. Oder auch nicht.
Wie in diesem Beispiel:
Die Firma entschuldigte sich für den Vandalismus der eigenen Kunden bei den Kunden: «Wir haben die Risiken, welche heute entstanden sind komplett unterschätzt».
Dünkelhafte aber anonyme Leserschaft
Den Artikel selbst empfand ich schon als Unverschämtheit und eigentlich finde ich es nicht richtig, wenn jeder anonym seine Meinung — damit sind die zugehörigen Leserbriefe gemeint — ins Internet hinein tratschen kann. Mich würde nämlich schon interessieren, wer da über “die Deutschen” und “das deutsche TV-Volk” in so wohlgesetzen Worten ablästert. Stinkstiefel gibt es nicht nur in der Unterschicht, sondern auch auf der Gegenseite. Vielleicht drücken die sich besser aus. Beispielsweise manche Leser der FAZ, die sich offenbar doch für was besseres halten. Übrigens nicht nur im Feuilleton.
Ich finde, wer sich im Internet äußert, der soll gefälligst auch seinen richtigen Namen (Vor- und Zuname, Ort, Straße und Telefonnummer) nennen. Rumpampen und dann die Biege machen. Das kann wirklich jeder. Und es tut ja auch jeder. Na, sagen wir fast. (weiterlesen …)
Das ist wieder typisch Presse
Merkel kommt mit Aufgaben von Brüssel nach Hause. Der Bundestag muss erneut über den Euro-Rettungsfonds abstimmen. Sonst -so die Pressemeldungen- sei Merkel bei der nächsten Sitzung “handlungsunfähig”.
Diese Formulierung insinuiert auf fast dämliche Art und Weise, dass genaue Gegenteil dessen, was erst vor ganz kurzer Zeit von den deutschen Medien lauthals gefordert wurde — nämlich die stärkere Beteiligung des Parlaments an den Entscheidungen von solcher Tragweite.
Jetzt verzögern sich durch diese Tatsache deutsche Entscheidungen und wieder ist es nicht gut.
Udo Vetter: Sicheres Publizieren
Total interessanter Beitrag – vor allem für Blogger. Übrigens spricht Udo Vetter im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen auch meinen Fall an. Die Abmahnung, die ich 2006 von Marions Kochbuch für das Brötchenfoto erhalten hatte.
Also: Alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht! Immer daran denken.
Fehlt nur noch der Auftritt bei “Wetten dass…?”
Der Zirkus, der um Peer Steinbrücks Kanzlerkandidatur veranstaltet wird, erinnert ein bisschen an die mediale Vorstellung eines Hollywood-Streifens. Ich korrigiere mich: Auch deutsche Kinofilme werden entsprechend vermarktet. Eigentlich fehlt ja nur noch der Auftritt bei “Wetten dass…?”.
Viele sind Peer Steinbrück herzlich zugetan. Dass Helmut Schmidt ihn als Kanzlerkandidat der SPD empfiehlt adelt ihn. Jedenfalls wird das in den Augen sehr vieler Deutscher der Fall sein. (weiterlesen …)
Schalten Sie bitte das Gerät an!
Vor Flugreisen überlegt man sich, was man mitnimmt. Die Kontrollen sind ja immer noch relativ scharf.
Angeblich nehmen immer trotzdem immer mehr Leute (Frauen und Männer) ihre Vibratoren mit in den Urlaub. Ein bisschen Spaß soll auch auf Reisen sein.
Vielleicht wissen diese Fluggäste nicht, dass auch diese Geräte bei der Gepäckkontrolle einen Funktionstest durchlaufen müssen.
So lautet die gut vernehmliche Ansage des Personals: «Bitte schalten Sie das Gerät ein». Ich glaube, man muss nicht prüde sein, um bei der anschließenden Demonstration vor Publikum mindestens einen roten Kopf zu kriegen.
Wer hat’s erfunden?
Man erzählt uns, dass Deutschland von seiner Exportstärke besonders profitiert hätte – in den letzten Jahren. Und auch, dass wir diese zuerst wiedererlangen mussten. Das wäre durch die von rot/grün beschlossenen Hartz – IV – Reformen erreicht worden. Doof, dass das außerhalb von Politik und Wirtschaft viele ganz anders bewerten.
Unsere Stärke, das erfahren wir auch, ist die Schwäche anderer EU-Länder. Deshalb dürfen wir heute unser Portemonnaie öffnen und unsere “Steuergroschen” notleidenden EU-Ländern und Banken überweisen – jedenfalls dann, wenn die Bürgschaften bald fällig werden. Inzwischen ist schon davon die Rede, dass Griechenland mit 211 Mrd. nicht mehr geholfen ist. Nun müssen es schon 250 Mrd. € sein. (weiterlesen …)





