Monatsarchiv: Oktober 2011
Heute vor 25 Jahren waren wir 10 Jahre verheiratet
35 Jahre sind meine Frau und ich miteinander verheiratet. 1976 fiel der 22. Oktober auf einen Freitag. Ich erinnere mich sehr gut daran (außer ans Ja-Wort), dass das Wetter heute viel besser war als damals.
Das sind eine Menge Hochzeitstage, die schon hinter uns liegen. Über solche Zeitspannen erinnert man sich nicht mehr an viele (meine Frau hört gerade weg…) (weiterlesen …)
George W. Bush – der größte Schadpolitiker des 21. Jahrhunderts?
Könnte es sein, dass die Flugzeuge, die New York und Washington trafen, für die Nation weniger Schaden angerichtet haben, als die Kaskade von schlechten Entscheidungen, die folgten?
fragte Anne Applebaum, Pulitzer-Preisträgerin von 2004 in ihrem Artikel vom 4. September 2011. (Ich hoffe, ich habe den Satz einigermaßen korrekt übersetzt!?)
Technikfeindlichkeit kann überwunden werden
Seit 4 Jahren besitze ich neben meinem Desktop-PC ein Notebook von Toshiba. Ein Smartphone habe ich inzwischen auch (das zweite sogar). Ohne Cloud käme ich wohl immer noch klar, was mich freilich nicht daran gehindert hat, mich bei verschiedensten kostenlosen Diensten anzumelden (DropBox, Memonic, Mediencenter von t-online, Skydrive von Microsoft – das sind nicht mal alle). Genutzt wird fast nichts davon. Verrückt, nicht? (weiterlesen …)
Der Mensch ist (k)ein Gewohnheitstier
Das könnte man vielleicht als Beleg dafür nehmen, dass Zeitungen wirklich bald keine Rolle mehr spielen werden.
Link: Obama macht es George W. nach und lügt sich eins in die Tasche
[link_format link:"http://www.ftd.de/politik/international/:abzug-der-truppen-obama-erklaert-irak-krieg-fuer-beendet/60119273.html#link_position=politik_1&utm_source=newsletter&utm_medium=politik_alert_text&utm_campaign=2011_10_21_fr_19:24"]Abzug der Truppen: Obama erklärt Irak-Krieg für beendet[/link_format]
Man nennt so etwas Déjà-vu.
Ob es irgendwo auf der Welt eine so genannte Öffentlichkeit gibt, die Obama das abkauft — außer den Amerikanern, meine ich? Was leere Kassen aber doch für eine ungeheure Dynamik entfalten können! Man muss eben auch einmal die guten Aspekte der Verschuldung sehen.
AMEN
Es herrscht hier eine Demokratie. Sie funktioniert nicht perfekt, aber sie funktioniert. Und Mehrheiten werden gewählt und nicht im SPON-Forum herbeigeschrien. Diese Republik besteht nicht nur aus Netzwerkadministratoren und Startup-Angestellten, und nicht nur aus Friedrichshainer Club Mate-Trinkern. Hier gibt es auch Rentner, Hausfrauen, Beamte, Langweiler, Spießer, Katholiken, AKW-Gegner und AKW-Fans, Schwule, Punks, Arschgeigen und Vollprolls. Die haben nicht nur ein Existenz-, sondern sogar ein Wahlrecht, und nicht alle nutzen es, um “Etablierten” eine reinzuhauen.
Kakophonie der Meinungen
Foto von kotofoto @ Flickr.com
Die meisten würden auf die Frage, ob sie mal ein paar Wochen auf Internet, Fernsehen und Tageszeitung verzichten könnten, vielleicht mit einem klaren “Ja” antworten. Ein Internet- oder Nachrichten-Junkie will keiner sein und das hätten wir mit dieser Antwort ja auch gleich geklärt.
Ich möchte die Frage anschließen, ob wir mit dem Abstand, den wir damit zur aktuellen Nachrichtenlage gewännen, wohl auch die Hoheit über unsere Gedanken zurückgewinnen würden? Ein bisschen mehr Zuversicht wäre nämlich nicht schlecht.
Der Zustand unserer kleinen Welt kann vielleicht mit den Dimensionen des globalisierten Wahnsinns nicht mehr Schritt halten.
Ist die Kakophonie der Meinungen noch eine Bereicherung? Gibt es nicht zu viele, die alles besser wissen wollen als andere und verunsichern damit die anderen zusätzlich?
Michael Winslow: Whole Lotta Love
Der Mann ist grau geworden. Offenbar lernt er aber noch ständig dazu.
Toll!
True Colors – Cyndi Lauper (acoustic cover)
Schön gelungene Coverversion des Oldies von Michael Schulte. Was für graue Tage. Viel Spaß!
Frauenquote: Warum funktioniert es in der Politik und nicht in der Wirtschaft?
In den politischen Parteien der Republik wurde die Frauenquote erfolgreich durch- und umgesetzt — von wenigen Ausnahmen jetzt mal abgesehen.
Das kann man doch so sagen — oder? Jedenfalls sind dort mehr Frauen in den Führungsgremien und -Positionen vertreten als in der Wirtschaft. Darauf dürften die zum Teil vor langer Zeit beschlossene Quotenregelungen Einfluss gehabt haben.
Kein Beobachter würde sich trauen, zu behaupten, dass die Einführung der Quote in der Politik nicht erfolgreich gewesen wäre. Würde man der “schweigenden Mehrheit” zustimmen, wäre die jetzige Ablehnung einer Frauenquote für die Wirtschaft nicht zu halten. Oder sollten die Anforderungen in den beiden Bereichen so unterschiedlich sein, dass man sie wirklich nicht vergleichen könnte? (weiterlesen …)



