So kann das auch sein, wenn man sich informiert. Nachdem ich die ersten Reaktionen angehört hatte, verflog auch meine letzte Hoffnung.
Die Projektgegner finden Gründe, das Referendum, an dem 50% (!) der Wahlberechtigten teilgenommen haben, ad absurdum zu führen. Walter Sittler, Schauspieler und sprachgewaltiger Medienprofi, sprach im Zusammenhang mit dem Volksbegehren, von einem »schmutzigen Sieg« für die Bahnhofsbefürworter. Was immer er damit meinte, das saß! Politik ist ein so dreckiges Geschäft. Gut, dass wir daran noch einmal erinnert wurden.
Wetten, dass die Kritiker des Projektes nicht im Traum darüber nachdenken, welchen Schaden sie mit allem, was nun folgen wird, für unsere Demokratie anrichten können? Aber an Demokratie glauben die ja längst nicht mehr. Es ist ja auch alles so »schmutzig« in Deutschland.












Was ich gehört habe, bin ja nicht direkt betroffen, soll es auch alles etwas unklar gewesen sein. Also Ja sagen, wenn man S21 nicht will. Und diverse Medien haben gerade das falsch kommuniziert haben. Natürlich sollte man lesen bevor man etwas ankreuzt, aber ich denke, da kamen sicher einige ins stolpern. Hätte man sicher einfacher haben können, aber die Bürokratie will ja auch leben.
Nichts desto trotz hat sich das Volk nun für S21 entschieden. Da gibts nichts dran zu rütteln.
Das sehe ich ganz genauso. Leider habe ich den Eindruck, dass viele es dabei aber nicht bewenden lassen werden.