Monatsarchiv: November 2011
Ich schwitz’ mich kaputt
Ich bin heute Nachmittag mit meiner Frau und ein paar Möbelhäuser gestampft. Obwohl ich (wohlweislich) nur ein T-Shirt trug und die Deko eigentlich eine andere Botschaft suggerierte, habe ich geschwitzt wie verrückt.
Ist das noch normal? Am 5. November ist die Außentemperatur knapp 20 Grad. Da erinnere ich doch gleich wieder an früher. Ja, besser war es auch. Aber auch schon ein paar Grade kühler – jedenfalls um diese Zeit herum. Heh, dazu habe ich schon zweimal was geschrieben.
Schöner Artikel von Charles
Es geht eben nicht darum, welches System, welches Smartphone oder welche Software die bessere ist. Es geht darum, wie manche Leute sich in den Diskussion aufführen. Andere Meinungen zählen rein gar nichts mehr. Und der Stil. Na, der ist schon lange im Arsch. #qb
Eingebetteter Link
Android Fanboys – ihr geht mir auf die Nerven! | Cocas Blog
Ich glaube, ich kann mir euren leicht rätselnden Gesichtsausdruck, den ihr wohl gerade haben dürftet, ganz gut vorstellen. Warum gifte ich jetzt gegen
Google+: Bei Google+ ansehen
Grabpflege: einmal im Jahr
Ich will niemandem zu nahe treten. Zu Grabpflege kann man stehen wie man mag. Manche investieren ihre Freizeit eben weniger in andere Dinge. Was ich aber gar nicht leiden kann, sind Leute, die höchstens mal an Allerheiligen auf den Friedhof gehen und sich dann über die "Zustände" dort beschweren.
http://www.querblog.de/?p=6052
#qb
Eingebetteter Link
Das Grab war plötzlich abgeräumt – Kölner Stadt-Anzeiger
Eine Familie, die Allerheiligen Abschied von einem begrabenen Angehörigen nehmen wollte, stand plötzlich vor einem abgeräumten Grab. Obwohl der Nutzungsvertrag noch lief, will die Verwaltung keinen Fe…
Google+: Bei Google+ ansehen
Das geht zu weit
Sonst darf sich bald kein Politiker mehr mit Glatze auf die Straße wagen. Es gibt da nämlich Parallelen. #qb
Eingebetteter Link
Offener Brief: Charlotte Knobloch an den Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner
In ihrem Brief erläutert die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland dem jungen Abgeordneten der Piratenpartei die Symbolkraft des sogenannten Palästinensertuches, und meint, ei…
Google+: Bei Google+ ansehen
Marktkonforme Demokratie oder demokratiekonforme Märkte?
Erst die Peripetie, Papandreous Kehrtwende, enthüllt den zynischen Sinn dieses griechischen Dramas – weniger Demokratie ist besser für die Märkte.
FAZ – Jürgen Habermas
Woran erinnert mich dieser Satz denn noch gleich? Ach – natürlich: an Pelzig. Hört genau hin. Nur das kleine Stück mit Merkel und den Märkten.
[blue_box]Für mich ist Pelzigs Brandrede (bitte mal von Anfang an anhören!) die Rede des Jahres 2011!!![/blue_box]
Lesetipp: Zettel fragt, ob Europa zerfällt und benennt einige Gründe, die dafür sprechen
[link_format link="http://zettelsraum.blogspot.com/2011/11/europas-krise-1-zerfallt-europa.html" target="blank" title="Zerfällt Europa?"]Zerfällt Europa? – Artikel in Zettels Raum lesen[/link_format]
Ein Text, der interessant ist, der einen allerdings auch deprimiert. Ist Zettels Beschreibung eine mögliche Perspektive für Europa? Sprengsätze gibt es genug. Die Frage ist, neben all den theoretischen Erörterungen, aber doch, ob die Europäer das Projekt als gescheitert betrachten. Fühlen wir uns als Europäer, was bedeutet uns dies und wie viel ist es uns wert?
Ich verbinde mit der europäischen Idee, anders als Zettel, der sie -aktuell jedenfalls- darauf reduziert, dass seine Institutionen die eigenen Geldanlagen schützen und retten möchten, eine Vision jenseits von finanziellen Transaktionen oder einem prosperierenden Wirtschaftsraum. Vielleicht ist es utopisch, zu glauben, dass 27 Nationalstaaten in einem historisch sehr speziellen Umfeld irgendwann in Zukunft einmal so etwas wie einen neuen Superstaat.
So etwas steht nicht ernsthaft auf dem Stundenplan. Allerdings glaube ich daran, dass die Europäer nach dem zweiten Weltkrieg eine neue Nähe miteinander und füreinander entwickelt haben. Und wenn es nur dieses Gefühl ist, wäre das ein Pfund, mit dem wir wuchern könnten. An der rechten Seite steht die politische Bedeutung der europäischen Einigung, aber an der linken steht ein Gefühl für Europa, das über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum hinausreicht. Ich glaube nicht, dass sich so viele Europäer gibt, die das so viel anders sehen.
So, so
Eine Notregierung soll es richten. In der Not sind gute Freunde wichtig. Zur Not, schlage ich vor, sollten wir unsere Regierung anbieten. Aber nur so als Notregierung.
Embedded Link
Krise in Athen: Papandreou sagt griechisches Referendum ab – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik
Griechenlands Premier Papandreou hat die von ihm angestoßene Volksabstimmung zur Euro-Mitgliedschaft zurückgenommen. Eine neue Notregierung soll das hoch verschuldete Land nun aus der Krise führen.
Google+: View post on Google+
Griechenland
Wie kann es sein, dass die Griechen mehrheitlich gar nicht über die Sparpakete abstimmen wollen? Ist die Neigung, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, aufgrund bereits erfolgter Leistungen der EU-Länder schon abhanden gekommen? Welche andere Erklärung könnte das haben? Vielleicht ist auch der Fatalismus gewachsen, weil man sich der Entwicklung ohnmächtig ausgeliefert fühlt.
Google+: View post on Google+
Google Mail – Neues Design nach Cache-Leerung und/oder Neuanmeldung
Schon komisch, dass das neue Design für Google Chrome – Nutzer erst verfügbar ist, nachdem man den Cache gelöscht hat.
Ich melde mich nicht täglich neu an. Vermutlich wird es daran gelegen haben. Also, Empfehlung für die, die das neue Design unbedingt sehen wollen und den Chrome-Browser nutzen: Internet-Daten löschen und einmal ab- und wieder anmelden. Dann klappt’s auch mit dem neuen Design.
Griechenland Referendum: Wusste Merkel wirklich nichts?
Bei einer kurzen Umfrage auf den Straßen Athens fragte ein Passant, warum Papandreou nicht bereits vor dem 1. Rettungspaket eine Volksabstimmung hätte durchführen lassen. Ich fand, dass war eine dumme Frage, denn seitdem haben sich die Proteste der Menschen gegen die Sparpakete in Griechenland deutlich verschärft. Das dürfte eigentlich jedem aufgefallen sein – zuvorderst den Griechen. Es gab inzwischen sogar einen Toten.
Innenpolitisch waren die Dinge, die gerade erst in Brüssel verhandelt wurden, gewiss keine Stärkung seiner Position als Regierungschef. Auch wenn wir in Europa diese mit großer Erleichterung aufgenommen haben. (weiterlesen …)



