Zu viele Talkshows im TV?

Dezember 23, 2011 4 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 215 x aufgerufen.
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Als einen ausgewiesenen Freund von Talkshows würde ich mich nicht bezeichnen. Wenn ich allerdings fair bin (was ich nur kurz vor Weihnachten sein kann) muss ich sagen, dass ich diesen doch ganz schön viele Informationen [sic?] entnehme. In manchen Fällen vielleicht sogar mehr, als manchen Zeitungsartikeln. Andererseits finde ich auch, dass es schon zu viele Talkshows im Deutschen Fernsehen gibt. Das spricht natürlich dafür, dass die Nachfrage nach diesen Formaten, wie es so schön heißt, so klein ja scheinbar nicht ist.

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4 Kommentare

  1. Christian 23. Dezember 2011 at 14:05 - Antworten

    Zuviele vielleicht nicht, eher zuwenig gute.
    Immer dieselben Gesichter, die immer denselben Mist absondern. Ich wünsche mir für die Zukunft mehr mutige Moderatoren, die die richtigen, kritischen Fragen stellen und wenn ein Talkgast dann partout nicht antworten möchte, so soll er von der Diskussion einfach ausgeschlossen werden.

  2. Horst Schulte 23. Dezember 2011 at 16:00 - Antworten

    Einerseits ja, es wird “immer der gleiche Mist” erzählt. Andererseits sind das meist auch die Themen, mit denen sich “die Öffentlichkeit” zu dieser Zeit befasst. Ich schalte aus, wenn mich das Thema nicht interessiert. Die Frage ist ja mehr, ob sie inhaltlich wirklich so schlecht sind, wie sie zum Teil gemacht werden. Vielleicht sind meine Zweifel darauf zurückzuführen, dass ich mehr und mehr den Eindruck bekomme, dass wir abweichende Meinungen kaum mehr zulassen können. Jeder spielt sich auf, als sei er im alleinigen Besitz der absoluten Wahrheit. Wenn ich das richtig wahrnehme, könnte das noch zum Problem werden. Ich gehe nämlich fest davon aus, dass diese “Meinungsvielfalt” im wesentlichen auf das Internet zurückzuführen ist. Viel Information, wenig Gehalt.

  3. Christian 23. Dezember 2011 at 17:38 - Antworten

    Das ist klar. Bei vielen Themen hat jeder seine eigene Meinung. Wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre.
    Mich stört vielmehr, dass Politiker oder “Experten” nicht mehr neutral sind, sondern stets die Thesen vertreten, die der entsprechenden Lobby gerade am Besten passt, obwohl jeder halbwegs selbst denkende Mensch weiß, dass es meist nur dumme PR ist und mit der Wahrheit soviel zu tun hat wie Kühe Fahrrad fahren können.
    Es fehlen dort ebenso wie in der Politik Menschen, die wirklich neutral in ihrer Meinung sind und nicht alles gleich als alternativlos abtun.

  4. Horst Schulte 23. Dezember 2011 at 17:53 - Antworten

    Besonders schlimm finde ich, dass so genannte Querdenker so selten geworden sind. Du hast recht. Die Antworten der Diskussionsteilnehmer sind immer schon absehbar, weil sie ideologisch irgendwie schon immer so festgelegt sind, dass eine Abweichung kaum zu erwarten ist. Das macht einen Teil des Verdrusses aus.

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