Monatsarchiv: Dezember 2011

Wie so oft: Nahles findet die unpassenden Worte

Dezember 17, 2011 Keine Kommentare »

Nahles (SPD) findet wie häufig die unpassenden Worte. Wenn es um die Regierung geht, quakt sie gern und schnell mal dazwischen — obwohl das so richtig keiner hören mag. Aber das würden die SPD-Genossen ja nicht zugeben. Absolute Harmonie ist seit der verlorenen Bundestagswahl angesagt. Zuletzt wurde das beim letzten Parteitag demonstriert. Und für die Fehler vor der eigenen Haustür legt sie gern mehr Sensibilität an den Tag. Sie findet, dass Wulffs Verhalten der Demokratie schade. Ich finde eher, ihr Gequatsche schadet der Demokratie.

Wir sollten es halten, wie Thea Dorn das in dieser Woche in irgendeiner Talkshow sinngemäß empfahl: Wenn wir glauben, dass Wulff durch seinen Kredit korrupt geworden ist, müssten wir seinen Rücktritt fordern. Ansonsten verstehe sie den Wirbel nicht.

In diesem Fall wäre es auch egal, ob Wulff den Kredit von Herrn oder von Frau Geerkens bekommen hat. Seltsam, dass ausgerechnet der “väterliche Freund” mit einer »Klarstellung« an die Öffentlichkeit ging, das Wulff quasi als Lügner dastehen lässt. Entweder war dieser Freund weniger väterlich als bisher angenommen, oder er wollte Wulff davor bewahren, sich durch die Unwahrheit noch weiter ins Abseits zu manövrieren. Dass Herr Geerkens dem »Spiegel« glaubhafte Argumente für seine Version lieferte, macht die Geschichte für Wulff noch prekärer:

Dafür, dass der ursprüngliche Eigentümer der Kreditsumme Egon Geerkens war, spricht zudem ein weiterer Umstand. Als das Paar Mitte der neunziger Jahre heiratete, war Geerkens bereits vermögend, während seine Frau Edith eine Angestellte seines Schmuckhandels war. Sie brachte Geerkens zufolge kein nennenswertes eigenes Vermögen in die Beziehung ein. Nach der Hochzeit habe seine Frau aufgehört zu arbeiten. Zudem sei Gütertrennung vereinbart worden.

Vielleicht wird die Bundesversammlung tatsächlich schon bald wieder zusammentreten müssen.

Klaus Kinkel wird heute 75

Dezember 17, 2011 1 Kommentar »

In diesen Tagen sind FDP-Leute, auch solche, die nicht mehr so sehr in der Öffentlichkeit stehen, mehr gefragt als sonst. Einer von ihnen ist Klaus Kinkel, unser ehemaliger Außenminister.

Der war und ist aber keiner, der sich gern nach vorn drängt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich ihn -jedenfalls in letzter Zeit- in einer Talkshow gesehen hätte. So es heißt meistens, wenn man ihn anruft, er sei mit dem Hund spazieren. Das las ich heute morgen im Kölner Stadt-Anzeiger und fand es nett. Diese Enthaltsamkeit wünscht man sich manchmal auch von anderen Politikern – egal welcher Partei.

Klaus Kinkel wird heute 75 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Der Kölner Stadt-Anzeiger wünscht ihm einen quirligen Hund und eine allzeit lange Leine. Dem mag man sich gern anschließen.

 

Katholische Kirche Missbrauchsfälle in Holland

Dezember 16, 2011 1 Kommentar »

[link_format link="http://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-in-der-niederlaendischen-kirche-wir-sind-schockiert-1.1237200" target="blank" title=" Missbrauch in der niederländischen Kirche - "Wir sind schockiert" - Panorama - sueddeutsche.de"] Missbrauch in der niederländischen Kirche – “Wir sind schockiert” – Panorama – sueddeutsche.de[/link_format]

10.000 und 20.000 Kinder wurden missbraucht. Und Holland ist ja nicht so groß.

Was zählt sind Titten und Ärsche

Dezember 16, 2011 Keine Kommentare »

[link_format link="http://www.mygoogleplus.de/2011/12/britney-spears-1-million-google-plus-follower/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+mygoogleplus+%28myGooglePlus%29" target="blank" title="Der erste Google+ Nutzer mit 1.000.000 Followern ist… Britney Spears! | myGooglePlus"] Der erste Google+ Nutzer mit 1.000.000 Followern ist… Britney Spears! | myGooglePlus[/link_format]

… Content zählt – auch bei Google+

Das hat Wulff nicht verdient

Dezember 16, 2011 1 Kommentar »

So richtig beliebt, hab’ ich den Eindruck, ist Bundespräsident Wulf ja immer noch nicht. Ich meine, hätte er nicht so eine hübsche Frau, wäre fast nichts von ihm zu sehen – in den Medien. Natürlich darf so was nicht der Maßstab sein.

Jetzt springt ihm die FTD bei:

Seine bisherigen Leistungen als Bundespräsident – die herausragenden Reden zum Islam oder jüngst die Ansprache für die Neonaziopfer – treten so nach und nach in den Hintergrund. Leider. Das hat Wulff nicht verdient. Unschuldig daran ist er aber nicht.

Nett gemeint. Und wann tritt er zurück? :evil:

Bisher war der Precht mir immer so sympathisch!

Dezember 16, 2011 3 Kommentare »

Richard David Precht - © Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0

Richard David Precht – © Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0

Gewiss, Rentner könnten sich nützlich machen – in sozialen Bereichen. Das ist eine gute Idee. Vielleicht mach’ ich das ja auch mal – so in 5 Jahren — wenn ich mich -hoffentlich- aufs Altenteil begeben habe.

Nicht mehr so gut finde ich die Idee aber, wenn sie zusammen mit der Forderung des Philosophen Richard David Precht daherkommt. Pensionäre sollen demnach verpflichtet werden, ein soziales Jahr zu leisten. Sind Rentner eigentlich auch Pensionäre oder sind Pensionäre nicht die, die ehemals als Beamte »gearbeitet« haben? Wenn also nicht »Pensionäre« ins freiwillige Jahr sollen – bitteschön.  :-P

Aber sonst! Da hat man vielleicht 47, 48 Jahre Berufstätigkeit auf dem Buckel und soll dann noch zusätzlich Zwangsarbeit für das Gemeinwesen leisten? Nee, nicht mit mir. Drei Ausrufezeichen. Außerdem weiß man ja (dank der Linkspartei), dass die Gesamtlebenszeit ohnehin kürzer ist als bisher angenommen. Da brauch ich so’n Mist nun wirklich nicht.

Bisher war der Precht mir immer so sympathisch.

 

Wonderful World

Dezember 15, 2011 2 Kommentare »

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Das Lied kennen wohl wirklich alle. Aber jetzt sagt mal ehrlich: Kann man das noch schöner singen?

Stimmt doch, was der Mann schreit

Dezember 15, 2011 Keine Kommentare »

Gernot Hassknecht mit (fast) eigener Website

Dezember 15, 2011 5 Kommentare »

Na, jeder kann ja mal einen schlechten Tag haben. Warum ich das sage? Gerade schau ich mir bei Coca sein »Video über das Android 4.0 Ice Cream Sandwich« an und entdecke darauf diesen Tweet von Carsten:

Carsten und Gernot

Carsten und Gernot

Heute ist Donnerstag und ich freue mich schon wieder, wie verrückt, auf morgen Abend – auf die nächste Folge der »Heute Show«. Ehrlich gesagt, gibt es nicht mehr viele Fernsehsendungen, von denen ich das behaupten könnte. Und Gernot Hassknecht ist für mich längst Kult. Auch wenn seine Wutausbrüche in letzter Zeit etwas dosierter daherkommen.

Ich muss also feststellen, dass ich doch was verpasse, seit ich nicht mehr twittere.

Übrigens: Danke für die Videos Coca. Sind gut geworden.

Und jetzt sind die anderen schuld, jedenfalls die Linken

Und jetzt sind die anderen schuld, jedenfalls die Linken
Dezember 15, 2011 2 Kommentare »

Man kann Verständnis haben für Zettels Bitterkeit. Aber ich glaube nicht, dass die »Linke«, die heute in Gestalt der “Frankfurter Rundschau” ihre Haltung zum “Totentanz” der FDP spiegelt, »den Liberalismus in Deutschland untergehen sehen möchten« – wohl allerdings die FDP.

Die FDP hat ihren Anspruch, die liberale Partei Deutschland zu sein, verwirkt. Diese Feststellung hat nichts Triumphales, sie enthält bei Lichte gesehen eine große Portion Bedauern. Und das geht (vielleicht) über die Parteigrenzen hinweg.

Mancher FDP-Anhänger nörgelt längst nicht mehr an seiner Partei herum, sondern bemängelt in larmoyantem Ton im Grunde das Scheitern der eigenen Politik, die zu sehr in den Ruch geraten ist, pure Klientelpolitik zu sein. Dabei gibt es genügend »Betätigungsfelder« für eine liberale Kraft in Deutschland.