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	<description>Quer durch die Botanik</description>
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		<title>Wir erkennen sie an ihren Worten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 18:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.querblog.de/2010/07/29/wir-erkennen-sie-an-ihren-worten/"><img align="left" hspace="5" width="190" height="190" src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/vonZombiesimRathaus-120x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="von Zombies im Rathaus" title="von Zombies im Rathaus" /></a>Nach den letzten Einlassungen Sauerlands zu seiner Verantwortung kann ich meine bisherige Position nicht mehr aufrecht erhalten. Er muss zurücktreten. Möglichst schnell. Dennoch finde ich eine solche Headline unmöglich. Einen Menschen als Untoten (Zombie) zu bezeichnen ist Welt Online nicht würdig. Aber es passt natürlich andererseits durchaus ins Gesamtbild der Stimmung. von Zombies im Rathaus]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Nach den letzten Einlassungen Sauerlands zu seiner Verantwortung kann ich meine bisherige <a href="http://www.querblog.de/2010/07/26/haengt-ihn-doch-an-den-naechsten-baum/" target="_blank" class="liinternal">Position</a> nicht mehr aufrecht erhalten. Er muss zurücktreten. Möglichst schnell. </p>
<p>Dennoch finde ich eine solche Headline unmöglich. Einen Menschen als Untoten (Zombie) zu bezeichnen ist <a href="http://www.welt.de" class="liexternal">Welt Online</a> nicht würdig. Aber es passt natürlich andererseits durchaus ins Gesamtbild der Stimmung.</p>
<div class="img wlDisabledImage aligncenter" style="width:502px;">
	<img src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/vonZombiesimRathaus.jpg" alt="von Zombies im Rathaus" width="502" height="159" />
	<div>von Zombies im Rathaus</div>
</div>
<p> <br style="clear:both;"/></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Demoskopische Katastrophe für die Regierung: Demokratie und Verantwortung</title>
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		<comments>http://www.querblog.de/2010/07/28/demoskopische-katastrophe-fuer-die-regierung-demokratie-und-verantwortung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 11:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.querblog.de/2010/07/28/demoskopische-katastrophe-fuer-die-regierung-demokratie-und-verantwortung/"><img align="left" hspace="5" width="190" height="190" src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Foto-Daniel-Kempken-pixelio.de_-120x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Foto Daniel Kempken - pixelio.de" /></a>Ich nehme die Nachricht vom Umfragen-Niedergang der Regierung weniger als Nachweis für deren schlechte Arbeit und schon gar nicht als Bestätigung der Oppositionsarbeit. Mitnichten! Sie ist vielmehr ein Beleg dafür, dass wir -die gesamte deutsche Öffentlichkeit- jedes Maß und Ziel aus den Augen verloren haben. Unsere so genannte Politik- oder von mir aus Politikerverdrossenheit lässt ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Ich nehme die Nachricht vom Umfragen-Niedergang der Regierung weniger als Nachweis für deren schlechte Arbeit und schon gar nicht als Bestätigung der Oppositionsarbeit. Mitnichten! Sie ist vielmehr ein Beleg dafür, dass wir -die gesamte deutsche Öffentlichkeit- jedes Maß und Ziel aus den Augen verloren haben. Unsere so genannte Politik- oder von mir aus Politikerverdrossenheit lässt sich, das ist meine große Besorgnis, ganz schnell ummünzen in eine ja ebenfalls bereits beschworene Demokratieverdrossenheit. </strong></p>
<div class="img size-full wp-image-7381 alignleft" style="width:300px;">
	<img src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Foto-Daniel-Kempken-pixelio.de_.jpg" alt="" width="300" height="203" />
	<div>Foto Daniel Kempken - pixelio.de</div>
</div>Wer weiß, ob nicht doch die braunen Horden schneller zurück sein könnten, als wir uns das vorstellen. An manchen Ecken Deutschlands und im Internet warten sie schon. Und die Presse spielt ihnen in dem Sinne mit überzogenen und maßlosen Kritiken in die Hände. </p>
<p>Wir wundern uns noch darüber, dass Politiker der ersten Reihe quasi reihenweise das Handtuch werfen. Die Medien suchen die Verantwortung wiederum bei der Politik, in diesem Fall bei Angela Merkel. </p>
<p>Ob irgendeiner in den Chefredakteursetagen schon mal darüber nachgedacht hat, wie man sich fühlt, wenn man verbal in der Art und Weise verprügelt wird, wie es bei uns an der Tagesordnung ist? Ich weiß, viele werden sagen, dass solche Dinge z.B. in den angelsächsischen Ländern viel stärker ausgeprägt und an der Tagesordnung ist. Aber wir sind in dieser Hinsicht viel gründlicher. Wie so oft. Typisch deutsch eben.</p>
<p>Bitte, darüber können wir ruhig mal denken. Und zwar bitte, bevor man sich darüber echauffiert, dass ich als Demokrat angeblich nicht weiß, dass Diskurse, auch der härteren Art, einfach zum politischen Leben dazu gehören. Ich erinnere an Köhlers Rücktritt und daran, dass sich die Medien nicht mehr darüber einkriegten, dass er dies getan hat, &#8220;nur&#8221; weil man ihn kritisiert habe. Wir besitzen eine schlechte Streitkultur. Das gilt nicht nur für Politiker.</p>
<p>Wir neigen zu regelrechten Empörungsritualen. Folgerichtig neigen wir zu groben Übertreibungen. Zudem sind die Grenzen zur persönlichen Diffamierung längst aufgehoben.</p>
<p class="info"><a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE66R0CO20100728" class="liexternal">Union fällt in Umfrage auf Zehn-Jahres-Tief</a>,  Reuters</p>
<p class="info">Foto Daniel Kempken &#8211; pixelio.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Focus&#8221; in neuem Kleid</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/07/27/focus-in-neuem-kleid/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=focus-in-neuem-kleid</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 13:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.querblog.de/2010/07/27/focus-in-neuem-kleid/"><img align="left" hspace="5" width="190" height="190" src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/focus_design-120x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="neues &quot;Focus Online&quot; Design" /></a>Ein Relaunch auf das die Welt gewartet hat, ist es wohl nicht. &#8220;Focus Online&#8221; gehört auch für mich nicht zu den Seiten, die man täglich anschaut. Natürlich habe ich auch sie in meinem Feed-Reader aber da muss ich sagen, dass mir &#8220;Spiegel Online&#8221; doch erheblich mehr zusagt. Das ist übrigens im Vergleich der beiden Print-Version ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Ein Relaunch auf das die Welt gewartet hat, ist es wohl nicht. &#8220;Focus Online&#8221; gehört auch für mich nicht zu den Seiten, die man täglich anschaut. Natürlich habe ich auch sie in meinem Feed-Reader aber da muss ich sagen, dass mir  &#8220;Spiegel Online&#8221; doch erheblich mehr zusagt. Das ist übrigens im Vergleich der beiden Print-Version kein bisschen anders. Der &#8220;Spiegel&#8221; führt gegenüber &#8220;Focus&#8221; um Längen. Und &#8211; nur der Ordnung halber- das hat keine ideologischen Gründe.</p>
<p>Seite heute sieht &#8220;Focus Online&#8221; also so aus:<br />
<div class="img alignnone size-full wp-image-7370" style="width:600px;">
	<a href="http://www.focus.de" class="liimagelink"><img src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/focus_design.jpg" alt="" width="600" height="364" /></a>
	<div>neues &quot;Focus Online&quot; Design</div>
</div>
<p><br style="clear: both;" /></p>
<p>Wenn ich mich nicht irre, ist die Ausrichtung jetzt zentriert, während sie zuvor (wie u.a. bei &#8220;Spiegel Online&#8221;) linksbündig war. Die Seite kommt ein bisschen aufgeräumter daher als vorher. Die &#8220;Weißanteile&#8221; sind beachtlich. Die Optik ist nicht umwerfend. Auch in Sachen Design finde ich persönlich &#8220;Spiegel Online&#8221; deutlich überlegen. Von den Inhalten will da gar nicht erst anfangen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verantwortung übernehmen?</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/07/27/verantwortung-uebernehmen-obwohl-die-schuldfrage-unklar-ist/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=verantwortung-uebernehmen-obwohl-die-schuldfrage-unklar-ist</link>
		<comments>http://www.querblog.de/2010/07/27/verantwortung-uebernehmen-obwohl-die-schuldfrage-unklar-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 13:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
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		<description><![CDATA[In Duisburg muss endlich jemand Verantwortung für die Loveparade-Katastrophe übernehmen &#8211; unabhängig von der juristischen Klärung der Schuldfrage via stern.de Ich frage mich, was Journalisten umtreibt, die solche Forderungen stellen. Wem wäre damit geholfen, wenn sich jetzt jemand hinstellt und erklärt: &#8220;Ich übernehme die Verantwortung&#8221;. Die Presse hätte endlich jemanden, den sie zerzausen könnte, aber ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class="posterous_autopost">
<div class="posterous_bookmarklet_entry">
<blockquote class="posterous_short_quote"><p>In Duisburg muss endlich jemand Verantwortung für die  Loveparade-Katastrophe übernehmen &#8211; unabhängig von der juristischen Klärung der Schuldfrage</p></blockquote>
<p>via <a href="http://www.stern.de/panorama/duisburg-und-das-drama-der-loveparade-nicht-schuld-sondern-verantwortung-1587390.html" class="liexternal">stern.de</a></p>
<p>Ich frage mich, was Journalisten umtreibt, die solche Forderungen stellen. Wem wäre damit geholfen, wenn sich jetzt jemand hinstellt und erklärt: &#8220;Ich übernehme die Verantwortung&#8221;.</p>
<p>Die Presse hätte endlich jemanden, den sie zerzausen könnte, aber den Opfern würde das nicht gerecht. Und darum sollte es doch wohl gehen. Oder?  Viele der Journalisten, die über das Unglück von Duisburg berichten, haben ihrem Beruf keine Ehre gemacht.</p>
<p>Vielleicht hat das etwas mit dem Sommerloch zu tun und es keine anderen Themen gibt. Jedenfalls nervt es.</p>
</div>
<p style="font-size: 10px;"><a href="http://posterous.com" class="liexternal">Posted via email</a> from <a href="http://apollon.posterous.com/verantwortung-ubernehmen-ob-die-schuldfrage-u" class="liexternal">Auf Krawall gebürstet</a></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Hängt ihn doch an den nächsten Baum!</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/07/26/haengt-ihn-doch-an-den-naechsten-baum/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=haengt-ihn-doch-an-den-naechsten-baum</link>
		<comments>http://www.querblog.de/2010/07/26/haengt-ihn-doch-an-den-naechsten-baum/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Sauerland]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsempfinden]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorverurteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.querblog.de/2010/07/26/haengt-ihn-doch-an-den-naechsten-baum/</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.querblog.de/2010/07/26/haengt-ihn-doch-an-den-naechsten-baum/"><img align="left" hspace="5" width="190" height="190" src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/FotoKFMpixelio.de_-120x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Foto KFM - pixelio.de" title="Foto KFM - pixelio.de" /></a>Foto KFM - pixelio.de Entgegen anderslautenden Meinungen, gerade im Internet, zeugen Bürgermeister Sauerlands Aussagen zur eigenen Verantwortung davon, wie tief betroffen er von den schrecklichen Vorgängen während der Loveparade in Duisburg ist und das er sich im Klaren darüber ist, wer diese zu tragen hat. Der in die Kritik geratene Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class="img wlDisabledImage alignleft" style="width:250px;">
	<img src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/FotoKFMpixelio.de_.jpg" alt="Foto KFM - pixelio.de" width="250" height="188" />
	<div>Foto KFM - pixelio.de</div>
</div>Entgegen anderslautenden Meinungen, gerade im Internet, zeugen Bürgermeister Sauerlands Aussagen zur eigenen Verantwortung davon, wie <a href="http://www.adolf-sauerland.de/" target="_blank" class="liexternal">tief betroffen</a> er von den schrecklichen Vorgängen während der Loveparade in Duisburg ist und das er sich im Klaren darüber ist, wer diese zu tragen hat.</p>
<blockquote><p>Der in die Kritik geratene Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) schließt seinen Rücktritt inzwischen nicht mehr aus, will aber zunächst im Amt bleiben. In einer schriftlichen Stellungnahme lehnte er einen sofortigen Rücktritt ab. &quot;Heute und in den nächsten Tagen muss es darum gehen, die schrecklichen Ereignisse aufzuarbeiten und die vielen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen (&#8230;) Auch unsere eigene Rolle gilt es dabei zu beleuchten: Wenn sich die Stadt etwas vorzuwerfen hat, dann werden wir Verantwortung übernehmen.&quot; Die Forderungen nach einem Rücktritt als Oberbürgermeister Duisburgs könne er jedoch verstehen.      <br />Quelle: <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1279878031880.shtml" class="liexternal">Die Kölner Polizei übernimmt &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger</a></p>
</blockquote>
<p>Für seine Kritiker indes scheint das alles keine Rolle zu spielen. Man fühlt sich wie im Wilden Westen. Wenn es keine Sheriffs gäbe würden er und noch ein paar andere Verantwortliche gehängt. Jeder kleine Pisser glaubt, er müsse seinen Senf dazu geben. Und das in einer Art und Weise, die in unserem Land einreißt. Man wartet nicht ab. Man hört nicht zu. Man schlägt drauf. Hart und rücksichtslos. </p>
<blockquote><p>Am Tag nach dem Unglück wurde Sauerland beim Besuch der Unglücksstelle von wütenden Trauernden beschimpft und mit Müll beworfen [3] [4] Die Webseite von Adolf Sauerland zeigt seit Montag nach der Katastrophe nur eine schwarze Fläche ohne jeden Kommentar. Auch scheinen die gesamten Unterseiten nicht mehr erreichbar zu sein.    <br />Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Sauerland" rel="nofollow" class="liwikipedia">Adolf Sauerland – Wikipedia</a></p></blockquote>
<p>Das mit der schwarzen Fläche stimmt. Allerdings ist dort inzwischen ein Text zu lesen:</p>
<blockquote><p>Persönliche Stellungnahme von Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland zum Loveparade-Unglück am 24. Juli &quot;Gestern und auch heute ist die Frage nach Verantwortung gestellt worden, auch nach meiner persönlichen. Ich werde mich dieser Frage stellen. Doch heute und in den nächsten Tagen muss es darum gehen, die schrecklichen Ereignisse aufzuarbeiten und die vielen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Ich habe der Verwaltung bereits gestern Nachmittag eine Reihe von Fragen vorgelegt, die schnellstmöglich zu beantworten sein werden. Wir werden unsere Erkenntnisse unverzüglich der Staatsanwaltschaft mitteilen und diese darüber hinaus uneingeschränkt in ihrer Arbeit unterstützen. Auch unsere eigene Rolle gilt es dabei zu beleuchten: Wenn sich die Stadt etwas vorzuwerfen hat, dann werden wir Verantwortung übernehmen. Ich kann das Geschehene nicht ungeschehen machen. Dies ist eine unfassbare Tragödie und wir sind nicht in der Situation, behaupten zu können, das Leid der Opfer und der Angehörigen auch nur ansatzweise nachvollziehen zu können. Ich kann erahnen, wie nah hier Wut und Trauer beieinander liegen. Es gibt bohrende und drängende Fragen, auf die nun Antworten gefunden werden müssen. In einer eigens einberufenen Verwaltungsvorstandskonferenz habe ich daher alles Erforderliche veranlasst, um die Arbeit der ermittelnden Behörden uneingeschränkt zu unterstützen. Doch die notwendige Aufarbeitung des Unglücks spiegelt natürlich nur eine Seite wider. Die Frage, ob wir uns etwas vorzuwerfen haben, beschäftigt mich ganz persönlich, lässt mich nicht ruhen. Die in diesem Zusammenhang genannte Forderung nach einem Rücktritt als Oberbürgermeister Duisburgs kann ich nachvollziehen. Und dennoch müssen wir uns die Zeit nehmen dürfen, zunächst die schrecklichen Geschehnisse aufzuarbeiten. Ich will mich ausdrücklich auch an die Angehörigen der Verstorbenen wenden und auch an diejenigen, die Kinder, Verwandte und Freunde verloren haben oder die verletzt wurden: Es tut mir unendlich leid. Ihr Schmerz ist nicht teilbar. Ich weiß, dass Sie von mir Antworten erwarten. Ich kann Ihnen diese heute nicht geben. Aber ich werde Ihnen diese geben, sobald sie vorliegen. Die Stadt trauert mit Ihnen, auch ich ganz persönlich. Ich bin in Gedanken bei Ihnen.&quot;    <br />Quelle: <a href="http://www.adolf-sauerland.de/" class="liexternal">Homepage von Adolf Sauerland</a></p></blockquote>
<p>Man braucht Schuldige und man findet sie. Das geht ratzfatz und dann gibt es kein Federlesen. </p>
<p>Ich versuch’s mal mit zwei Vergleichen &#8212; auch wenn das immer gefährlich ist: Wenn jemand 30 Jahre unfallfrei Auto fährt und es kommt dann zu einem selbstverschuldeten Unfall – was glaubt ihr, passiert mit dem Fahrer? Er wird seine Strafe erhalten und mit den Folgen seines Fehlers klar kommen müssen. Wenn ein Kind dabei verletzt wird oder vielleicht Schlimmeres wird der Fahrer in der öffentlichen Meinung niedergemacht. Die 30 Jahre unfallfreies Fahren nützen ihm überhaupt nichts. </p>
<p>Wenn ein Arzt nach 30 Berufsjahren einen Fehler macht, der einem anderen Menschen das Leben kostet, wird er dafür zur Rechenschaft bezogen. Jedenfalls, wenn alles mit rechten Dingen zugeht. Ich gehe davon aus, dass das auch in diesem Fall passieren wird. So viel Zutrauen habe ich in die in solchen Fällen zuständigen Personen und Institutionen. </p>
<p>Besagter Fahrer oder Arzt werden im Zweifelsfall schwer genug an ihren Fehlern zu tragen haben. Braucht es in diesen Fällen Aufforderungen wie diese? Ich binde solche Aktionen erbärmlich. Auch wenn ich die Wut und Verzweiflung von Freunden und Angehörigen nachvollziehen kann, die Öffentlichkeit könnte sich ein wenig mehr zurückhalten. Aber sie tut es nicht. Auch, weil die Medien solche Ereignisse wiederum aus völlig anderen Gründen befeuern. </p>
<p class="info">«<a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/07/26/International/Buergermeister-attackiert-Wut-und-Trauer-in-Duisburg" class="liexternal">Bürgermeister attackiert: Wut und Trauer in Duisburg</a>»     <br />«<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Bodyguards-muessen-Duisburger-Buergermeister-schuetzen/story/13471102" class="liexternal">Bodyguards müssen Duisburger Bürgermeister schützen &#8211; News Panorama: Vermischtes &#8211; tagesanzeiger.ch</a>»     <br />«<a href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/1046986-6/verletztenzahl-deutlich-gestiegen---b%C3%BCrgermeister-wird-zum-hassobjekt.csp" class="liexternal">Verletztenzahl deutlich gestiegen &#8211; Bürgermeister wird zum Hassobjekt tt.com &#8211; aktuelle News &#8211; Nachrichten &#8211; Tageszeitung</a>»</p>
<p>Auf <a href="http://www.facebook.com/Horst.J.Schulte#!/group.php?gid=139670832720314&amp;v=wall&amp;ref=ts" target="_blank" class="liexternal">Facebook</a> finden Tiraden statt, die jeder Beschreibung spotten. Eine Streitkultur haben wir nicht mehr. Der Mob beherrscht die Szene mehr und mehr.     </p>
<p>Foto KFM &#8211; pixelio.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das wirkliche Leben mit Twitter</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir die Infos hatten, wollten wir nur noch zügig nach Hause, weg aus Duisburg. So ging unser erster Gang zum Bahnhof und siehe da: Zugverkehr eingestellt &#8211; Schienenersatzverkehr. Die Busse wurden von tausenden Menschen belagert und sobald der Bus kam, stürzten die Menschen da rein wie die Irren &#8211; ohne Rücksicht auf Verluste. Tina ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class='posterous_autopost'>
<div class="posterous_bookmarklet_entry">
<blockquote class="posterous_long_quote">Nachdem wir die Infos hatten, wollten wir nur noch zügig nach Hause, weg aus Duisburg. So ging unser erster Gang zum Bahnhof und siehe da: Zugverkehr eingestellt &#8211; Schienenersatzverkehr. Die Busse wurden von tausenden Menschen belagert und sobald der Bus kam, stürzten die Menschen da rein wie die Irren &#8211; ohne Rücksicht auf Verluste. Tina und ich kamen irgendwie mit zig blauen Flecken mehr in einem Bus. Aber ich muss sagen, obwohl ich BVB Fan bin und überfüllte Busse kenne, habe ich zeitweise gedacht, die zerquetschen mich einfach. Da pressten sich Leute noch in dem Bus, obwohl er zu voll waren und die Türen nicht mal mehr zugingen. Nach einer Ewigkeit ging die Fahrt los. Wir haben 60 Minuten für ca. 30 km zum Düsseldorfer Hauptbahnhof gebraucht und zum Ende hin, konnte ich absolut nicht mehr. Meine Klaustrophobie (nicht Platzangst &#8211; danke an <span style="color: rgb(51, 255, 255);">@MarcoVau</span>), die ich nebenbei bemerkt habe, ließ sich nicht mehr unterdrücken und so schnürrte sich innerlich mein Hals zu und mir wurde richtig schlecht. Doch der Busfahrer fuhr und fuhr&#8230;dank Twitter, dank Euch, konnte ich mich ablenken und ihr habt Euch rührend um mich gekümmert.</p></blockquote>
<div class="posterous_quote_citation">via <a href="http://timelinedancer.blogspot.com/2010/07/twitter-mehr-als-nur-eine.html" class="liexternal">timelinedancer.blogspot.com</a></div>
<p>Eine Besucherin der Loveparade erzählt &#8211; auch davon, welche Rolle Twitter für die Leute während des Desasters und danach gespielt hat.</p>
</div>
<p style="font-size: 10px;">  <a href="http://posterous.com" class="liexternal">Posted via email</a>   from <a href="http://apollon.posterous.com/das-wirklich-leben-mit-twitter" class="liexternal">Auf Krawall gebürstet</a>  </p>
</p></div>
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		</item>
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		<title>Ein Versuch, es zu verstehen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
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		<description><![CDATA[Fußgängerströme Ein Durchgang mit gegebener Breite lässt nur eine gewisse Anzahl von Menschen pro Zeiteinheit durch, und diese Zahl ist selbst unter idealen Bedingungen überraschend klein. Durch einen Ausgang gegebener Breite gelangen nach den Angaben aus der einschlägigen Literatur zwischen 80 und 120 Menschen pro Meter Durchgangsbreite und Minute. Für den Duisburger Straßentunnel kommen wir ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class='posterous_autopost'>
<div class="posterous_bookmarklet_entry">
<blockquote class="posterous_long_quote"><strong>Fußgängerströme</strong><br />  Ein Durchgang mit gegebener Breite lässt nur eine gewisse Anzahl von Menschen pro Zeiteinheit durch, und diese Zahl ist selbst unter idealen Bedingungen überraschend klein. Durch einen Ausgang gegebener Breite gelangen nach den Angaben aus der einschlägigen Literatur zwischen 80 und 120 Menschen pro Meter Durchgangsbreite und Minute.  Für den Duisburger Straßentunnel kommen wir damit auf eine ideale Kapazität von 75.000 bis 115.000 Menschen pro Stunde, sofern die Fußgänger ungehindert durch den Engpass strömen können. Das ist natürlich schon deswegen nicht gegeben, weil in diesem Fall der Eingang auch gleichzeitig der Ausgang ist. Wie gefährlich eine Situation ist, in der Menschen aus zwei verschiedenen Richtungen in einen begrenzten Raum drängen, demonstrieren unter anderem die vergleichbaren Katastrophen in Mekka und auf der Mihong-Brücke in China.</p></blockquote>
<div class="posterous_quote_citation">via <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/verhaltensforschung/2010-07-25/loveparade-ungl-ck-in-duisburg-war-der-eingang-gro-genug" class="liexternal">wissenslogs.de</a></div>
<p>Das habe ich aus einem sehr interessanten Artikel entnommen, der sich darum bemüht, mit ein paar grundlegenden Überlegungen eine Erklärung für das schreckliche Unglück in Duisburg zu finden. Sehr interessant!</p>
</div>
<p style="font-size: 10px;">  <a href="http://posterous.com" class="liexternal">Posted via email</a>   from <a href="http://apollon.posterous.com/ein-versuch-es-zu-verstehen" class="liexternal">Auf Krawall gebürstet</a>  </p>
</p></div>
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		<title>Das ist mein Preis</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 08:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>
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		<description><![CDATA[Der kleine Max prahlt: “Unsere Katze hat bei der Vogelausstellung den ersten Platz geholt.” “Wie geht das denn?” “Die Käfigtür stand offen”]]></description>
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Der kleine Max prahlt: “Unsere Katze hat bei der Vogelausstellung den ersten Platz geholt.”</p>
<p>“Wie geht das denn?”</p>
<p>“Die Käfigtür stand offen”</p>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich blogge, also bin ich</title>
		<link>http://www.querblog.de/2010/07/24/ich-blogge-also-bin-ich/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=ich-blogge-also-bin-ich</link>
		<comments>http://www.querblog.de/2010/07/24/ich-blogge-also-bin-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 11:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Webmaster Friday]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.querblog.de/2010/07/24/ich-blogge-also-bin-ich/"><img align="left" hspace="5" width="190" height="190" src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Fotopepsprogpixelio.de_-120x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Foto pepsprog  pixelio.de" title="Foto pepsprog  pixelio.de" /></a>Ein gern genommener Titel. Frei nach dem Philosophen René Descartes. Und die Parallele hat ja auch was. Womit ich auch gleich beim Thema wäre. Einen Tag zu spät. Dabei geht’s auch beim Bloggen darum, dranzubleiben, schnell zu sein. Die paar großen deutschsprachigen Blogs, die von anderen gern (Entschuldigung!) imitiert werden, sind überwiegend solche, die sehr ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Ein gern genommener </strong><a href="http://www.google.de/search?q=Ich+blogge%2C+also+bin+ich&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank" class="liexternal"><strong>Titel</strong></a><strong>. Frei nach dem Philosophen </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Descartes" rel="nofollow" class="liwikipedia"><strong>René Descartes</strong></a><strong>. Und die Parallele hat ja auch was. Womit ich auch gleich </strong><a href="http://www.webmasterfriday.de/blog/nach-den-sternen-greifen-ziele-eures-blog" target="_blank" class="liexternal"><strong>beim Thema</strong></a><strong> wäre. Einen Tag zu spät. Dabei geht’s auch beim Bloggen darum, dranzubleiben, schnell zu sein. Die paar großen deutschsprachigen Blogs, die von anderen gern (Entschuldigung!) imitiert werden, sind überwiegend solche, die sehr schnell sind. Sie widmen sich den aktuellen Themen – egal, um welche Bereiche es sich handelt. </strong></p>
<p>Warum nicht mal wieder was über die Motivation bzw. über die Ziele nachdenken, die man selbst heute noch -ein paar Jahre später- mit diesem Hobby verbindet. Und für mich ist Bloggen ein Hobby. Keine Frage. Eines, das ausgesprochen <a href="http://www.querblog.de/2010/06/26/geklautaber-ich-steh-voll-dahinter/" target="_blank" class="liinternal">viel Zeit</a> fordert. Und das nichtsdestotrotz ein ganz schön hohes <a href="http://www.querblog.de/2010/07/04/frust-pur-162-beitraege-im-juni-2010-und-keine-6000-besucher/" target="_blank" class="liinternal">Frustpotenzial</a> in sich trägt. </p>
<p>Mit dem Bloggen habe ich nicht begonnen, weil ich ein Sendungsbewusstsein in mir trug, sondern&#160; deshalb, weil mich die Technik neugierig gemacht hat. Ich war auf einige Blogs gestoßen, die sich bei <a href="http://www.myblog.de/" target="_blank" class="liexternal">Myblog.de</a> versammelt hatten. An <a href="http://wordpress-deutschland.org/" target="_blank" class="liexternal">WordPress</a> oder andere Alternativen war noch nicht zu denken. Besser gesagt, ich wusste gar nicht, dass es solche überhaupt gab. </p>
<div class="img wlDisabledImage alignleft" style="width:400px;">
	<img src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Fotopepsprogpixelio.de_.jpg" alt="Foto pepsprog  pixelio.de" width="400" height="300" />
	<div>Foto pepsprog  pixelio.de</div>
</div>Zu diesem Zeitpunkt hatte ich längst eine <a href="http://www.officetipps.net" target="_blank" class="liexternal">eigene Homepage</a> und verfügte insofern schon über ein paar Erfahrungen mit dem Internet. </p>
<p>Aber so ein Weblog war schon etwas anderes. Damals (2004) war es so, dass die großen Themenvielfalt, mit der man bei Myblog.de konfrontiert wurde, einen ganz besonderen Reiz auf mich ausübte. Dort ging es nicht nur um private Erlebnisse, um das Veröffentlichen von Privatfotos oder so, sondern um neue Dimensionen von politischen oder wirtschaftlichen Zusammenhängen. Solche, die man in den Medien in dieser Konzentration und Vielfalt nicht unbedingt fand. </p>
<p>Aber &#8212; ich blogge, weil ich Spaß daran habe, am Blog herumzudoktern. Am Design und an der Technik. Themes und Plugins gibt es gerade für WordPress irre viele und entsprechend groß ist das Ideenreservoire. </p>
<p>Wenn man die Zahl der hier veröffentlichten Artikel anschaut und bedenkt, dass ich schon mal über 4000 Artikel gelöscht habe (Finger.Zeig.net), liegt die Frage nahe, wann ich das eigentlich geschrieben habe. Hauptsächlich am Wochenende und manchmal nach Feierabend. Sehr zum Leidwesen meiner Frau übrigens. Sie toleriert mit einer Engelsgeduld, dass ich arg viel Zeit am PC und das hauptsächlich mit Bloggen verbringe. </p>
<p>Und weil das so ist, sollte ich mir doch wenigstens im Klaren darüber sein, warum ich überhaupt blogge und welches Ziel ich damit verfolge. Reich und berühmt wollte ich nicht werden. Hohe Einschaltquoten wollte ich schon gern erreichen. Es gibt ja im deutschsprachigen Raum eine ganze Reihe toller Blogs, die hohe Reichweiten aufweisen. Ich beobachte das mit Interesse und mit ein bisschen Neid. Aber das war ja nicht das Thema. </p>
<p>Und? Genau! Da liegt mein Schwachpunkt. Ich habe nämlich gar keine klare Vorstellung davon, welches Ziel ich mit dem Querblog erreichen will. Er hat ja nicht einmal ein klares Thema. Eher ist er so was wie ein Sammelsurium von Themen und Gedanken. Insofern passt Querblog schon ganz gut. Der Spaß am Bloggen lässt zu meinem Leidwesen manchmal nach. In 2008 gab es Monate, in denen hier 140 Artikel (inkl. Tageslinks allerdings) veröffentlicht wurden. Im Juli 2010 sind es gerade mal 50. Und wir haben heute den 24. </p>
<p>Wenn ich mich über etwas ärgere, blogge ich darüber. Nicht immer gleich – manchmal erst am Wochenende. Manchmal bin ich richtig sauer, wenn mal gar keine Kommentare kommen oder wenn die Kommentatoren meinen Standpunkt überhaupt nicht teilen mögen. Trotzdem blogge ich weiter – schon seit 2004. Kaum zu glauben. Wie schnell die Zeit vergeht und wie wenig ich doch dazu gelernt habe. Immer noch ist mein politischer Standpunkt unverändert links. </p>
<p>Obwohl ich (57) gelernt habe, mit anderen Meinungen umzugehen, fällt mir das bei bestimmten Themen in virtuellen Diskussionsforen viel schwerer als im realen Leben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Letzter konzernfreier Supermarkt im Rhein-Erft-Kreis schließt</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 09:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Schulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrath-Ichendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.querblog.de/2010/07/24/letzter-konzernfreier-supermarkt-im-rhein-erft-kreis-schliesst/"><img align="left" hspace="5" width="190" height="190" src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/FotoThorbenWengertpixelio.de_1-120x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Foto Thorben Wengert - pixelio.de" title="Foto Thorben Wengert - pixelio.de" /></a>Ende des Monats schließt der Supermarkt Loosen in Quadrath-Ichendorf. Das klingt nicht danach, als sei das etwas Besonderes. Für die 13 Menschen, die aufgrund dieser Schließung ihren Arbeitsplatz verlieren, ist es das schon. Aber für uns? Supermärkte gibt es doch wahrlich genug bei uns in Deutschland. Eher zu viel als zu wenig. Aber – dieser ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Ende des Monats schließt der Supermarkt Loosen in Quadrath-Ichendorf. Das klingt nicht danach, als sei das etwas Besonderes. Für die 13 Menschen, die aufgrund dieser Schließung ihren Arbeitsplatz verlieren, ist es das schon. Aber für uns? Supermärkte gibt es doch wahrlich genug bei uns in Deutschland. Eher zu viel als zu wenig.</strong></p>
<p>Aber – dieser Supermarkt ist der letzte konzernfreie Markt im gesamten Rhein-Erft-Kreis. Er wird in der 3. Generation als Familienunternehmen geführt. Peter Loosen, der heutige Inhaber, ist seit 45 Jahren im Geschäft und will sich nun zur Ruhe setzen. Er verhandelt derzeit mit verschiedenen Interessenten. </p>
<div class="img wlDisabledImage alignright" style="width:282px;">
	<img src="http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/07/FotoThorbenWengertpixelio.de_1.jpg" alt="Foto Thorben Wengert - pixelio.de" width="282" height="400" />
	<div>Foto Thorben Wengert - pixelio.de</div>
</div>
<p>Ich denke, dass hinter der Behauptung gegen eine schier übermächtige Konkurrenz eine Lebensleistung steht, die ihresgleichen sucht. Immer wieder einmal gab es Gerüchte, dass Loosen sein Geschäft aufgeben würde. Wirklich überraschend wäre es nicht gewesen, und die vielen treuen Quadrather Kunden hätten ihre Besorgungen dann bei einem der vielen Konkurrenzanbietern (in der nahen Peripherie) gemacht. Aber Loosen hat es den Zweiflern gezeigt. Erst eine Krankheit, an der er vor zwei Jahren erkrankte, hat ihn dazu veranlasst, nun sein Geschäft aufzugeben. </p>
<p>Die Handelslandschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal verändert und diese Veränderung hat längst nicht ihren Stillstand gefunden. Die Bedeutung des Internets wird immer größer, so dass der stationäre Handel selbst in Branchen, in denen man das vielleicht anfangs nicht für möglich gehalten hätte, massiven Veränderungen unterworfen ist. </p>
<p>Wir kennen das: “Geiz ist geil” und “Ich bin doch nicht doof”: Der Verbraucher (also wir) läuft mit fliegenden Fahnen zu neuen Vertriebsformen über. Der Preisvorteil entscheidet – nichts anders! Über die damit verbundenen Konsequenzen denken wir zunächst nicht nach. Nicht weil wir zu blöd sind, sondern weil wir gelernt haben, unseren Vorteil zu suchen. Weitergehende Überlegungen finden nicht statt. </p>
<p>Krass wird es, wenn wir selbst unseren Job verlieren, weil das Unternehmen nicht mehr weitergeführt wird, es im harten Wettbewerb (den wir mit verursachen) nicht mehr bestehen konnte. Dann ist das Gejammer groß. </p>
<p>Ich hoffe, dass es dazu auch wiederum eine Gegenbewegung gibt, die stark genug ist, eine gute und vernünftige Alternative zu sein. Dabei denke ich zum Beispiel an den Handel mit Bio-Lebensmitteln, der wirtschaftlich erst stark und einträglich wurde, weil das massenhafte aber qualitativ nicht immer ansprechende Angebot der großen Discounter und Supermarktketten geradezu nach einem Gegenmodell verlangte.</p>
<p>Umso höher muss man es einschätzen, dass Loosen sich in diesem Umfeld so gut und so lange behaupten konnte. </p>
<p class="info">«<a href="http://www.rhein-erft-online.ksta.de/html/artikel/1278663548571.shtml" class="liexternal">Nach 75 Jahren ist nun Schluss &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger</a>»</p>
<p><font size="1">Foto Thorben Wengert &#8211; pixelio.de</font></p>
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