Mit seiner Bemerkung über den “linken Zeitgeist” dachte Guido Westerwelle wohl, seiner Klientel aus dem Herzen zu sprechen. Selbst da bin ich mir nicht sicher, denn ich erster Linie bestätigt und schürt er nur die vielen Vorbehalte gegenüber seiner Person. Der linke Zeitgeist hält Geschäftemachen für fragwürdig. Die Gesellschaft muss sich daran gewöhnen, dass das künftig anders ist. An...
MehrWesterwelles Souveränität oder Anzug allein reicht nicht
Zickenalarm! Die 5. Macht im Staate scheint sich gegen Westerwelle verschworen zu haben. Kein gutes Haar lässt die Presse an ihm. Es riecht allenthalben nach Kampagne. Und was tut Westerwelle? Er zickt rum. Das wiederum kommt in der Öffentlichkeit nicht gut an und führt dazu, dass seine Sympathiewerte immer schlechter werden. Und die sind ja bekanntlich schon jetzt nicht gut. Er schafft nicht annähernd die Sympathiewerte...
MehrHabt ihr es gemerkt?
Diese Woche ist manchen ein wichtiges Argument abhanden gekommen. Nicht gerade krachend, aber es lohnt sich wohl, es noch einmal anzusprechen. Die Arbeitnehmer werden nämlich (neuerdings statistisch belegt) nicht nur vom Staat, in Form von hohen Abgaben, sondern auch von ihren Arbeitgebern in die Zange genommen. Bruttolöhne sinken erstmals seit 1949, Kölner Stadt-Anzeiger Niemand wird sagen, dass die Differenz zwischen...
MehrWesterwelle: Notfalls auch das letzte Fünkchen Sympathie
Als Guido Westerwelle die neue Hartz-IV-Diskussion mit dem Satz von der “spätrömischen Dekadenz” anstieß, fand ich, das müsste sein, denn es wäre nötig, die Diskussion über den Sozialstaat noch einmal zu führen. Aber es gibt von Westerwelle neben einer zutreffenden Beschreibung bestehender Mängel nicht einen einzigen konkreten Vorschlag, was wir denn anders machen sollen. So kann man die...
MehrUnd wieder scheinen die Bürger weiter zu sein
Guido Westerwelle hat mit seinen Sätzen von der spätrömischen Dekadenz eine Kampagne gestartet. Wahrscheinlich war er sich nicht im Klaren darüber, welche Wellen seine Sätze schlagen würden. Ich nehme es zumindest nicht an, dass er diese Wirkung einkalkuliert hatte. Jetzt ist klar, dass er, wie er selbst sagte, den Finger in die Wunde gelegt hat und er streut weiter kräftig Salz hinein. Anstatt sich...
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