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100 Schuss, 13 Tote – Lobet den Herrn

Die Islamisten auf dieser Welt haben einen neuen Helden. Der muslimische Militärpsychiater, Nidal Malik Hasan, hat seinen Job gut gemacht. Und sogar beim Schießen preiste er Allah. 100 Kugeln feuerte er ab und “Allahu Akhbar” (Gott ist groß) soll er gerufen haben.

Er hat 13 Menschen getötet. Amerikanische Soldaten zu Hause auf einem Armeestützpunkt. Von den 23 Menschen, die zudem verletzt in Krankenhäuser gebracht wurden, sind etwa die Hälfte heute noch auf der Intensivstation.

Im Sinne der Terroristen war das gute Arbeit, die dieser sich als Muslim diskriminiert fühlende Major der US-Armee mit seiner mörderischen Attacke geleistet hat. Wieder kann man nur mit dem Kopf schütteln. Was sonst? Dass der Mann von der 34jährigen Polizistin Munley gestoppt wurde, wird den Terroristen mit ihren kruden Ehrvorstellungen vielleicht nicht gefallen haben.

Es wird gemutmaßt, dass der Mann Angst davor gehabt hat, nach Afghanistan versetzt zu werden. Das war geplant und vielleicht war dies der Auslöser für die Amoktat. Dafür muss man Verständnis haben. Auch potenzielle Selbstmordattentäter haben also Angst. Aber tot ist Hasan nicht. Die Polizistin hat ihn, selbst bereits durch mehrere Schüsse verletzt, ihrerseits mit einem Schuss in die Brust niedergestreckt. Der Stoff aus dem die Helden sind. Das ist was für die Amis.

Hasan wird sich als Militärpsychiater natürlich mit den Folgen von Kriegseinsätzen professionell auseinander gesetzt haben. Deshalb kann ich verstehen, dass jemand, der, wenn quasi auch aus 2. Hand mit diesem Grauen konfrontiert wird, durchdreht. Vor allem, wenn er weiß, dass er selbst in die Hölle geschickt werden soll. Aber aus diesem Fall wird bestimmt, allein schon aufgrund seiner Religionszugehörigkeit, eine ganz andere Geschichte werden. Davon bin ich überzeugt.

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Ein netter Versuch und das Veto Bushs

Dass der US-Senat ein Gesetz zum Folterverzicht verabschiedete ist doch ein gutes Zeichen. 51 gegen 45 hieß das Abstimmungsergebnis. In diesem Gesetz ging es darum, dass auch für die CIA die gleichen Regeln für Verhöre gelten sollen wie für das Militär der USA.

Damit ist die Grundlage dafür, dass dieses Gesetz “durchgeht” allerdings nicht gegeben. Hierfür würde nämlich eine 2/3 Mehrheit benötigt. Nur dann könnte der Präsident mit einem Veto nicht durchdringen. Dieses Veto hat Bush aber bereits angekündigt.

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John McCain

Die Vita des John McCain ist beeindruckend. Der Kölner Stadt-Anzeiger gibt dem Portrait über den amerikanischen Politiker den Namen “Ein Mann mit unbeugsamem Willen“.

Ehrungen und Auszeichnungen

2006 Friedensplakette der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik
Silver Star
Bronze Star
Distinguished Flying Cross
Legion of Merit
Purple Heart

Allein sein letztes Statement zum Irak-Krieg, den er um jeden Preis gewinnen will, wäre für mich der entscheidende Grund, ihm meine Stimme zu verweigern! McCain vertritt die Meinung, die Amerikaner müssten, falls erforderlich, die nächsten 100 Jahre im Irak bleiben.

Für die einen mag das konsequent und richtig klingen, für mich klingt es danach, als wolle John McCain nicht begreifen, was eigentlich seit dem Einmarsch der Alliierten im Irak passiert ist. Diesen Krieg wird niemand gewinnen. Schon gar nicht die Menschen, die in diesem Land leben. Es wird weiter viele Opfer geben. Und ich finde nicht, dass die Amerikaner daran schuldlos sind.

An dieser Stelle folgt nun die Frage des wahren USA-Freundes, welche Alternativen denn zum Einmarsch bestanden hätten. Ganz einfach. Hätte die amerikanische Regierung die Öffentlichkeit nicht so dreist und unverschämt angelogen, wäre den Menschen dort viel Kummer und Elend erspart worden und Al Kaida wäre kein Areal für ihre schreckliche “Mission” quasi erschlossen worden.

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Militardoktrin für die Schublade oder die Realität

In der Presse wird in diesen Tagen darüber berichtet, dass die Russen sich einen atomaren Erstschlag vorbehalten. Sie verweisen auf den internationalen Terrorismus und begründen ihre Haltung mit einer ernsten Bedrohung.

Über die Gedanken, die sich innerhalb der Nato über “Erstschläge” gemacht werden, kriegen wir wenige Meldungen. Im Tagesspiegel gab es am 23. Januar eine eher kurze Meldung darüber, dass der Guardian darüber berichtete, dass ein paar Nato-Generäle die Allianz aufgefordert hätten, «ein Konzept für einen atomaren Erstschlag zu entwickeln und entsprechende Entscheidungsmechanismen aufzubauen».

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