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Kritisieren kann jeder

Wenn man unerfahrene Journalisten auf eine Katastrophe wie Winnenden “loslässt”, können bizarre Ergebnisse die Folge sein.

So könnte man das vielleicht beschreiben, was der Journalistin Sarah J. bei bzw. nach ihrer Berichterstattung vor Ort widerfahren ist. Mangelnde Erfahrung kann dazu führen, dass man der gestellten Aufgabe nicht gewachsen ist. Ein desaströses Resultat kann die Folge sein. Solche Erfahrungen haben bestimmt viele von uns gemacht, aber es gibt viele Berufe,  bei denen so etwas außer einem Anschiss vom Vorgesetzten keinen weiter juckt. Von Journalisten verlangen wir da allerdings schon etwas anders. Wir vielleicht noch nicht mal, die Kollegen allerdings schon. Dabei werden Journalisten eben auch nicht als Peter Scholl-Latour oder Gerd Ruge geboren.

Mit dem Thema hat sich Thomas beschäftigt und die Sache gut auf den Punkt gebracht.

Löschen ist sinnlos geworden – www.thomas-matterne.de.

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Amoklauf: Schule oder Familie, Familie oder Schule?

Über Winnenden haben wir viel -vielleicht zu viel- gelesen, gehört und gesehen.

Die Blogger haben einige gute Beiträge über den Amoklauf identifiziert und als solche herausgestellt. Rivva war Zeuge.  Einige habe ich gelesen und ihnen Gedanken entnommen, die teilweise zu den Erklärungen dieses Wahnsinns zu passen schienen. Jedenfalls hatten mich ähnliche Überlegungen beschäftigt. Und dann gab es neue Gedanken. Solche, mit denen ich mich noch nicht beschäftigt hatte.

Seit kurzem beschreibt Thomas Strobl, wie viele wissen,  auch einen FAZ-Blog (Chaos as usual) – neben seinem genialen Weissgarnix, das er gemeinsam mit Frank Lübberding führt. Persönlich bin ich zwar der Meinung, dass die Erziehung und Bildung  von Kindern und Jugendlichen zuallererst aus den Familien kommen muss und die Schule Versäumnisse, die dort gemacht werden, nicht einfach ausgleichen kann.

Allerdings hält uns sein brillanter Text vor Augen, wohin wir das Schiff haben treiben lassen. Er schreibt von der “sinnentleerten Masse  einer taubstummen Gesellschaft”. Hier ein Auszug seines Artikels, den ich nun wirklich jedem zur Lektüre empfehlen will:

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Ich brauche dringend eine Verschnaufpause von diesen multimedialen Terrornachrichten

Viele sind angetan von Hannos Text zum Amoklauf von Winnenden. Mir zeigt das, dass noch nicht alles verloren ist. Der Beitrag reflektiert die “Arbeit” der Medien nach der Tragödie von Winnenden und offenbar empfinden viele das, was uns in den letzten Tagen passiert ist, kein bisschen anders als ich es getan habe.

Eine Chance, diesem Umgang mit den furchtbaren Geschehnissen, zu entkommen haben wir kaum. So versuchen wir Blogger die Eindrücke abzuschütteln, in dem wir uns möglichst zurückhalten und nicht alles kommentieren, was uns da an Angeboten vor die Flinte kommt.

Einen Gedanken will ich allerdings aufnehmen, auch wenn er an unseren gelernten Reflexen natürlich nichts ändern wird.

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